fbpx
Bei der Betrachtung der Interaktionsmuster von Konfiguratoren wird deutlich, dass die verschiedenen Konfigurator-Typen mit ihren unterschiedlichen Zielen und Lösungsräumen spezifische Merkmale haben, die definieren, wie die Schnittstelle zum Endbenutzer aussehen muss.

Von besonderem Forschungsinteresse sind aufgrund der hohen Verbreitung webbasierte Produktkonfiguratoren. Sie kommen zum Einsatz, wenn Produkte von Kunden selbst gestaltet werden sollen und können je nach Komplexitätsgrad unterteilt werden in:

Select-to-order (STO) und Pick-to-order (PTO) für einfache Konfigurationen, Configure-to-order (CTO) und Assemble-to-order (ATO) – aktuell ein stark wachsendes Segment – und schließlich Make-to-order (MTO) und Engineer-to-order (ETO) für die Konfiguration von Produkten mit sehr hohem Komplexitätsgrad. ETO-Konfiguratoren werden auch als Innovationskonfiguratoren genutzt. Sie bestehen aus umfangreichen Lösungsräumen, unbegrenzten Trial-and-Error-Zyklen und einer hochkomplexen Modularität. Engineer-to-order Konfiguratoren erfordern eine sehr hohe Bereitschaft der Nutzer, sich mit dem Konfigurationsprozess auseinander zu setzen.

Mehr zu diesem Thema erfahren Sie im Kapitel „Core Capabilities of Sustainable Mass Customization“, das unser Mitgründer Paul Blazek gemeinsam mit dem Mass Customization Experten und führenden Akademiker Frank Piller verfasst hat. Das Kapitel ist im Buch “Knowledge-based Configuration” von Alexander Felfernig et al. veröffentlicht.

Wenn Sie auch praktisch in die komplexe Welt der Konfiguratoren eintauchen möchten und fachmännische Expertise suchen, sind wir natürlich für Sie da. Schreiben Sie einfach.