Was ist ein Produkt Konfigurator?

H+H Konfigurator

 

Im Grunde ist ein Konfigurator ein Werkzeug, welches Anwendern ermöglicht, die Bauteile und Eigenschaften eines Produktes so anzupassen, dass das fertig konfigurierte Endprodukt möglichst die Vorstellung des Anwenders erfüllt und dadurch dessen Bedürfnisse und Anforderungen optimal deckt.

Sprechen wir heute von Produkt Konfiguratoren, meinen wir damit im Konkreten digitale Anwendungen, die auf Websites von einer sehr großen Zahl von Anwendern gleichzeitig dazu benutzt werden kann, das jeweilige “perfekte” Produkt zu konfigurieren.

Dabei können jedoch Bauteile nicht willkürlich aneinander gesteckt werden. Die Funktionalität des Produkts muss gewährleistet bleiben, ebenso muss die technische Realisierbarkeit und Fertigung berücksichtigt werden. Aus diesem Grund brauchen Konfiguratoren für kommerzielle Endprodukte immer einen klar definieren Lösungsraum, der mithilfe von Produktlogiken abgebildet werden kann.

 

Unterschiedliche Arten von Konfiguratoren

[Link] Welche Arten von Konfiguratoren gibt es?

Es stellt einen grundlegenden Unterschied dar, ob das Produkt aus statischen Bauteilen besteht, die von Kunden individuell angeordnet werden, oder ob das Produkt an sich parametrisierbar ist: Dies ist der Fall bei maßgeschneiderten Produkten wie zum Beispiel die Wände eines Holzhauses, die sich automatisch an die frei wählbare Länge und Breite anpassen lassen. 

Der bei jedem Konfigurator unterschiedliche Lösungsraum, also das logische Regelwerk für das jeweilige Produkt, muss auch digital im Produktkonfigurator abgebildet werden können. Genau darin liegt eine der größten Herausforderung beim langfristigen Einsatz von Konfiguratoren. 

Vor allem, wenn Unternehmen auf neue Kundenpräferenzen oder Trends im Markt reagieren und Produkte (und dadurch auch ihr Lösungsraum) sich ändern. Hier ist viel Flexibilität gefordert, die bereits in der Entwicklung des Konfigurators berücksichtigt werden muss. 


[Link] Wie bändigt man ein Produkt mit 5 Millionen Varianten?

 

Praktisch jedes Produkt ist individualisierbar

Die Einsatzszenarien für Konfiguratoren reichen von individualisierbaren Urnen bis hin zu modularen Dienstleistungsangeboten, von technisch einfachen Tools zur Angebotslegung bis hin zum ersten Glied in der vollkommen automatisierten Produktionskette bei der Umsetzung von Industrie 4.0. Von B2C wie beispielsweise einem Türen-Konfigurator bis hin zu CPQ-Anwendungen für Außendienst-Mitarbeitern in einem B2B Kontext (CPQ = Configure Price Quote).

[Link] 5 Anzeichen, dass ihr Ihr Geschäftsmodell von einem Konfigurator profitiert

quqon Configurator

 

Mass Customization is here to stay

Die voranschreitende Digitalisierung und Automatisierung von Bestell- und Fertigungsprozessen, neue Technologien wie Additive Manufacturing und der Trend weg von billigen Massenprodukten hin zu individuellen Konsumgütern und perfekt optimierten Investitionsgütern unterstützen die Verbreitung von Mass Customization.

Das Configurator Database Project, einer Plattform und Recherchequelle für Mass Customization, verzeichnet seit Jahren einen konstanten Zuwachs an verfügbaren Konfiguratoren.¹

[Link] Kostenloser Configurator Database Report: Ihr Einstieg in die Welt von Mass Customization

 

 

Weiterführende Inhalte: 

[Link] Welche Arten von Konfiguratoren gibt es?

[Link] Wie bändigt man ein Produkt mit 5 Millionen Varianten?

[Link] 5 Anzeichen, dass ihr Ihr Geschäftsmodell von einem Konfigurator profitiert

[Link] Kostenloser Configurator Database Report

 

Quellen
¹ cyLEDGE Media (2020), “Configurator Database", www.configurator-database.com, Vienna.